Frankfurter Kaffeerösterei: Expertise mit viel Liebe zum Detail

Peter Gerigk, Gründer der Frankfurter Kaffeerösterei, nahm sich Zeit, um uns mehr über seine Rösterei, seinen persönlichen Hintergrund und seine Verbundenheit zur Stadt Frankfurt zu erzählen. Zudem erfuhren wir, wieso er sich entschlossen hat, mit dem traditionellen Trommelröstverfahren zu rösten.

Können Sie uns kurz die Geschichte der Frankfurter Kaffeerösterei erzählen?

Als ich 1999 meine berufliche Ausrichtung auf den Schwerpunkt Kaffee verlagerte, begann ich auch gerösteten Kaffee aus Italien zu importieren. Nach einigen Besuchen der dort ansässigen Kaffeeröstereien wurde mir klar, ich möchte meine eigene Kaffeerösterei gründen. 2011 eröffnete ich dann die Frankfurter Kaffeerösterei.

In welchem Alter wurde Ihnen klar, dass Kaffee ein fester Bestandteil Ihres Lebens werden würde?

Mit 13 kaufte ich mir meine erste Herdkanne, um meinen Espresso zuzubereiten; seitdem ist Kaffee ein wichtiger Bestandteil meines Lebens geworden.

Sie haben sich dazu entschieden, auf einem traditionellen Trommelröster zu rösten. Wieso?

Aus meiner Sicht und Geschmacksorientierung nach ist das Trommelröstverfahren das Beste. Vor allem der Espresso gelingt hier besonders gut. Die schonende, langsame Röstung des Kaffees erzeugt wunderbare Ergebnisse.

Von welchen Ernteregionen beziehen Sie Ihren Rohkaffee und worauf achten Sie beim Auswählen der Kooperativen vor allem?

Es gibt wenige Kaffees und Regionen, die ich persönlich nicht verarbeite, hierzu gehört beispielsweise Kopi Luwak und Jamaika dazu. Von Äthiopien, Brasilien, Kolumbien, Indien und 40 weiteren Regionen beziehe ich den Kaffee meist über Händler, Kollegen oder Agenten. Dabei stehen bei der Auswahl immer die Aspekte Nachhaltigkeit, Sozialverträglichkeit / Engagement vor Ort und die Qualität im Vordergrund. Für mich ist der naturnahe und biologische Anbau ein wichtiges Thema, welches in Zukunft noch stärker im Fokus steht.

Sie haben zusätzlich zur Rösterei eine Café-Bar in der Frankfurter Kleinmarkthalle eröffnet.

Wie kam es dazu?

Die Kleinmarkthalle ist ein Stück Frankfurter Tradition. Ich bin dort als Kind oft mit meiner Tante oder Oma einkaufen gewesen. Bei Ilse Schreiber Wurst gegessen… Bei Renate Keller Blumen gekauft… Seither liegt mir die Kleinmarkthalle am Herzen. 2007 erfuhr ich aus der Zeitung von der Ausschreibung der Fläche und war sofort von dem Gedanken, hier eine eigene Café-Bar zu betreiben, begeistert. Nach reichlicher Überlegung habe ich mich beworben und erhielt die Zusage. Das ist jetzt 14 Jahre her und es macht immer noch große Freude, ein Teil der Kleinmarkthalle sein zu dürfen.

Wie trinken Sie Ihren Kaffee am liebsten?

Ich trinke am liebsten Espresso und Brühkaffee.
Wir danken Herrn Gerigk von der Frankfurter Kaffeerösterei für das wissenswerte Interview und wünschen ihm sowie seinem Team in Zukunft alles Gute! Für mehr Informationen zur Frankfurter Kaffeerösterei schauen Sie hier vorbei: https://frankfurter-kaffeeroesterei.de/

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