Max erzählt uns mehr über die Gründung von KOMBUCHERY

Max erzählt uns mehr über die Gründung von KOMBUCHERY

Was ist eure Geschichte und wie ist KOMBUCHERY entstanden?

Mein Mitgründer Carlo und ich kommen ursprünglich gar nicht aus dem Food & Beverage Bereich. Heute sind wir leidenschaftliche Kombucha-Brauer und haben uns vieles mit „learning by doing“ angeeignet. Kombucha kannte ich
tatsächlich schon von meiner Oma. Sie hat früher selbst fermentiert und das Teegetränk selbst hergestellt. Jedoch hatte es damals für mich einen sehr gewöhnungsbedürftigen Geschmack. Erst Jahre später entdeckte ich das Getränk in den USA wieder neu für mich. Durch Zugabe von Früchten und anderen Zutaten war es eine ganz neue Geschmackserfahrung. Ich war überwältigt wie vielfältig Kombucha sein kann. Viel mehr als ein fader Tee. Ein Getränk, das unendliche Möglichkeiten bietet. Zurück in Deutschland fing ich an selbst Kombucha zu fermentieren. Am Ende mit so viel Leidenschaft, dass ich 2019 mit Carlo KOMBUCHERY gründete. Wir lieben es ein ein physisches Produkt zu
vertreiben, das Menschen ein gutes Bauchgefühl gibt und sind immer noch fasziniert, wenn wir unsere Flaschen in Cafés oder Supermärkten stehen sehen. In unserem Team verschmelzen verschiedene Expertisen, die wir jetzt für
KOMBUCHERY perfekt nutzen können.

Welches Ziel hattet ihr vor Augen beim Gründen von KOMBUCHERY?

Der Kombucha, den Carlo und ich in den USA probiert hatten, ließ uns nicht mehr los. Wir kehrten nach Deutschland zurück und versuchten ein vergleichbares Produkt in Deutschland zu finden. Jedoch vergebens. Es gab kaum Anbieter und die wenigen Kombucha die wir fanden waren viel zu überzuckert, filtriert und pasteurisiert. D.h. alle guten Eigenschaften, die ein Kombucha enthalten kann, waren abgetötet und die Produkte wurden nicht unseren Ansprüchen gerecht. Dies animierte uns schlussendlich dazu selbst Kombucha zu fermentieren. Wir wollten ein Kombucha verkaufen, welcher nicht nur gut schmeckt, sondern auch gut zum Körper ist. Ohne Kompromisse, fair produziert und ohne künstliche Zusätze.

Was war eure größte Hürde beim Gründen des Start-Ups?

Prinzipiell war es eine Herausforderung, dass es schon länger Kombucha von einer anderen großen Kette auf dem deutschen Markt gab. Dieser ist leider industriell hergestellt und nach den positiven Eigenschaften, die Kombucha bietet, sucht man vergebens. Wichtig ist es den Kunden den Unterschied zwischen unpasteurisiertem und natürlich fermentierten Kombucha und diesem abgetöteten Kombucha nahe zu bringen. Quasi ein kleiner Lehrauftrag. 🙂

Was ist deine Lieblings-Eigenschaft an Kombucha?

Ich liebe es, dass Kombucha so lebendig ist und je nach Begebenheiten immer anders schmecken kann. Manchmal müssen auch wir während der Herstellung in der Brauerei improvisieren, da der Geschmack nicht immer hundert Prozent gleich ist. Im Wort „Lebensmittel“ steckt schon der Begriff „Leben“ und genau das steckt auch wirklich im Kombucha. Mit den vielen Probiotika und gesunden Säuren und Nährstoffen bietet Kombucha ein geniales Erfrischungsgetränk. Die perfekte Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung.

Eure Firma ist auch sozial engagiert. Ihr unterstützt Viva con Agua und integriert Menschen mit Behinderung in eure Kombucha-Produktion. Kannst du mir darüber noch ein bisschen mehr erzählen?

Bei der Gründung unserer Firma legten wir viel Wert auf faire und soziale Prozesse. Vor allem beinhaltet das Nachhaltigkeit und Soziales Engagement. Viva con Agua habe ich schon seit 12 Jahren privat unterstützt. Da lag es nahe die Organisation mit KOMBUCHERY zu verknüpfen. Mit einer Flasche unseres Kombucha erfrischt du daher heute nicht nur dich selbst, sondern hilft dabei den weltweiten Zugang zu Trinkwasser zu verbessern. Sobald sich die Corona-Situation endlich ein bisschen entspannt hat, werden wir gemeinsam mit Viva con Agua eine Patenschaft für eine Schule in Afrika übernehmen und dort mit Teilen der Erlöse aus unseren Kombucha-Verkäufen Trinkwasser-Zugänge und Hygieneeinrichtungen bauen lassen. Solange gehen die Erlöse noch an verschiedenste Projekte der Organisation.

 

Wir bedanken uns sehr bei unseren Partnern KOMBUCHERY für das nette Interview. Gerne könnt ihr auch hier auf ihre Webpage zugreifen.  KOMBUCHERY

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